Auch in der Musik wird Kaffee schon seit einiger Zeit verewigt, wobei das Getränk nicht immer in allzu gutem Licht stand.

Johann Sebastian Bach: Kaffeekantate

Johann Sebastian Bach behandelt in seiner Kaffeekantate des Jahres 1734 den Kaffeekonsum im Bürgertum: Damit die junge Liesgen auf die Unsitte des täglichen Kaffeekonsums endlich verzichtet, gesteht ihr der Vater Herr Schlendrian die baldige Hochzeit zu. Dumm nur, dass Liesgen ihre eigenen Pläne hat und über den Erzähler erfahren lässt, nur einen Ehemann zu akzeptieren, der ihr den täglichen Kaffeegenuss genehmigt. Recht so!

Zitat Liesgen: „Ei! Wie schmeckt der Coffee süße“.

Carl Gottlieb Hering: C-A-F-F-E-E

Auch der Komponist Car Gottlieb Hering (1766 – 1853, „Morgen, Kinder, wird’s was geben“) hat sich nachhaltig um die Verbindung von Kaffee & Musik verdient gemacht. Allerdings blieb es bei ihm im Vergleich zu Johann Sebastian Bach nur beim kritischen Hinweis „C-a-f-f-e-e, trink nicht so viel Kaffee!“ Interessant hierbei ist die Akkordfolge zu Beginn des Kaffee-Kanons: C A F F E E.