Die größten Vertreter der Kaffeebohne heißen Maragogype-Bohnen oder auch „Elefantenbohne“. Schon vor dem Rösten sind sie bis zu 12mm x 8mm groß und können sich wärend des Röstvorgangs in ihrer Größe verdoppeln. Damit sind Maragogype-Bohnen 30 – 40 % größer als die normale Flachbohne. Ihren Namen erhalten diese Riesenbohnen im Übrigen von der brasilianischen Hafenstadt Maragogipe, in deren Umland diese Bohnenart ihren Ursrpung hat.

Mild und trotzdem intensiv

Maragogype-Bohnen sind im Geschmack sehr mild und säurearm, weswegen ihr Kaffee besonders magenschonend ist. Unter French Press-Sympathisanten sind sie daher ganz besonders beliebt. Trotzdem hat Maragogype-Kaffee einen sehr intensiven Geschmack, weswegen sie auch auf dem Welthandel begehrt sind. Um die Bohnen nicht zu verbrennen, werden sie in der Regel mehrfach sehr schonend geröstet, was sich auch an der relativ hellen Färbung der Maragogype-Bohnen zeigt.

Anbau der Maragogype-Bohnen

Maragogype-Bohnen gedeien am besten in Hochlandlagen zwischen 600 und 1200 Metern, wobei auch bitte genügend Sonnenstunden vorhanden sein müssen.

Die wichtigsten Anbauregionen sind:

  • Mexiko
  • Nicaragua
  • Guatemala
  • Brasilien