Als erste der zahlreichen Kaffeebohnen, die ich zum Geburtstag geschenkt bekam, habe ich mich direkt an den Peru Tunki Biokaffee der Kaffeerösterei Dietrich gemacht. Peru Tunki Kaffee hat schon vielfach Preise für seine Qualität erhalten und besticht auch durch den Weg zu uns Konsumenten: von Hand geerntet, mit natürlichem Quellwasser gewaschen, an der Sonne getrocknet und mit einem nachhaltigen und sozialen Konzept ausgestattet.

Dietrichs Kaffeerösterei: Peru Tunki im Test

Der Kaffeebohnen-Test:

Bohnen: 100% Arabica (Puno, Peru) handgeerntet, sonnengetrocknet, recht dunkel geröstet. Die schöne Crema hält lange an. Die Bohnen haben einen öligen Glanz und sind beinahe komplett frei von Makeln. Geplatzte oder zerbrochene Kaffeebohnen sucht man hier vergeblich.

Geruch: Der Peru Tunki riecht süßlich und angenehm kräftig, wobei auch eine schokoladige Note mitschwingt. Ich ahne schon: Gleich beginnt das Fest!

Säure: Schon der erste Schluck sitzt! Die Säure ist anfangs sehr spannend und präsent, ist allerdings nicht dominierend. Vielmehr gliedert sie sich angenehm in den Gesamtgeschmack ein und lässt den Kaffee nicht langweilig werden.

Aroma: Süßlich-würzig und blumig mit zarten Nuancen von Schokolade (eher Bitterschokolade als Milka Alpenmilch 😉 ) und vielleicht eine leicht nussige Note. Letztere konnte ich nie zweifelsfrei feststellen, was nach weiteren Tests verlangt. Keiner der Bestandteile wirkt dominant, wodurch der Kaffee rund und komplett wirkt.

Körper: Voller bis sehr voller Körper. Der Peru Tunki hinterlässt ein sehr angenehmes Gefühl im Mund, wobei auch ein cremiger Eindruck bei mir bleibt.

Abgang: Der Abgang ist mittel bis lang und schwingt noch einmal süßlich nach. 

Kaffeebohnen Test: Peru Tunki
Feine Crema im Kaffeebohnen Test

Fazit zum Peru Tunki:

Der Peru Tunki von Dietrichs Kaffeerösterei ist ein Kaffee wie ich ihn mag: kräftig, voll und spannend! Leichte schokoladige Noten und würzig-süße Spitzen machen diese Kaffeebohnen zu einem Produkt, das ich nur mit den besten Freunden teilen würde. Als Kaffee für den Morgen erscheint er mir fast zu schade, weshalb ich ihn zum nachmittäglichen Genuss empfehlen würde.